Die begehbaren Darmmodelle

Drei verschiedene Darmmodelle zeigen den Darm und mögliche Erkrankungen.

Darmmodell klein (D1)

Das begehbare Darmmodell (D1) zeigt die Entstehung und die Stadien des Darmkrebses. Die verschiedenen Stadien lassen sich im Modell "abschreiten": Ein Merkmal der Darstellung sind Schleimhautpolypen – sogenannte Adenome –, zu deren Lokalisierung in den meisten Fällen die Schleimhaut des Dickdarms untersucht wird. Ein weiteres Merkmal der Darstellung bilden bereits ausgeprägte Adenome – pilzähnliche Verwölbungen –, die in den Darmraum hineinwachsen bis hin zum (potentiellen) Durchbruch des Tumors. Dieses Stadium wird am Ende des Modells gezeigt.

Darmmodell groß (D2)

Das begehbare Darmmodell (D2) stellt die Vermehrung gesunder Darmzellen zu kleinen Schleimhautpolypen dar. Gerät das Wachstum der Zellen außer Kontrolle, mutieren zunächst gutartige Polypen zu bösartigem Krebs, d.h. betroffene Zellen werden invasiv, wuchern über ihre "natürliche" Grenze hinaus. Der Tumor zerstört Wandschichten des Darms sowie angrenzendes Gewebe. Dieses Stadion wird am Ende des Modells gezeigt.

Darmmodell (D3) mit Polypektomieschlinge

Das begehbare Darmmodell (D3) mit Polypektomieschlinge besteht aus drei Modulen. Bei der Begehung des Organs kann man die unterschiedlichen Stadien einer Darmerkrankung abschreiten, angefangen bei Schleimhautpolypen und Adenomen bis hin zum Pflastersteinrelief, das Kennzeichen für Morbus Crohn. Es wird zudem dargestellt, wie Darmpolypen, die Vorstufen von Darmkrebs sein können, während der Darmspiegelung mit einer kleinen Schlinge mit entfernt werden.