Erlebbare Medizin – das überdimensionale Brustmodell

Jedes Jahr erkranken fast 50.000 Frauen neu an Brustkrebs. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen nach Lungen- und Darmkrebs.

Etwa 80 bis 90 Prozent aller Geschwulste in der weiblichen Brust werden von Frauen selbst zufällig entdeckt. Neben der Entdeckung solcher tast- und sichtbaren Tumoren ist nach wie vor eine konsequente Früherkennung unerlässlich, da kleinere, nicht tastbare Tumoren nur unter Zuhilfenahme von Ultraschall und Screening-Mammografie entdeckt werden können. Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen sind daher ein Muss. Aktive und innovative Aufklärung ist gefragt. Denn auch für Brustkrebs gilt – je früher der Krebs diagnostiziert wird, umso größer sind die Chancen einer Heilung. Dabei zeigen Erfahrungen, dass das Verständnis für medizinische Zusammenhänge größer ist, wenn es anhand von Bildern und Modellen erklärt wird. Überdimensionale Organe wie das Brustmodell birgen ein großes Potenzial, Krankheiten und deren Verläufe, aber auch Informationen über Früherkennung, Diagnose und Behandlung verständlich darzustellen und bildlich wiederzugeben – zum einen im Rahmen einer gezielten Patientenaufklärung, zum anderen auch in der ärztlichen Fortbildung.

Das überdimensionale Brustmodell zeigt die weibliche Brust aufrecht stehend – Bestandteil der Darstellung sind bösartige Veränderungen des Gewebes, aber auch gutartige Veränderungen werden gezeigt, die vom Besucher des Modells ebenfalls betrachtet und ertastet werden können. Bis ins Detail der Form- und Farbdarstellung des Modells wird alles wissenschaftlich korrekt und durch das wissenschaftliche Board kontrolliert umgesetzt. Unter Leitung von Professor Dr. Beckmann vom Universitätsklinikum Erlangen und unter praktischer Umsetzung durch den Diplomdesigner Rainer Zöllner entstand so ein Modell von beeindruckender Größe von 1,30 Meter Tiefe, 1,50 Meter Breite und 2,40 Meter Höhe. Das Brustmodell ist längs aufklappbar und stellt auf der rechten Seite bindegewebige Veränderungen wie das Fibroadenom dar, das rundlich, glatt und scharf begrenzt ist. Auch lassen sich bösartige (maligne) Veränderungen wie Zyste und Wächterlymphknoten am Modell identifizieren, wobei letzterer im oberen, äußeren Viertel der Brust, an der Achsel zugewandten Seite liegt. Hier sitzt auch das meiste Drüsengewebe. Dem Status der Wächterlymphknoten (befallen oder nicht befallen) kommt in der Diagnostik und der weiteren Therapie eine besondere Bedeutung zu. Das Brustmodell gibt zudem Einblick in das gesunde Organ und visualisiert Lymphknoten und Drüsengewebe.

In Zukunft wird das Modell auf unterschiedlichen Symposien, Gesundheitstagen und Tagen der offenen Tür in Kliniken und anderen Einrichtungen ausgestellt und so zu einer aktiven Patientenaufklärung beitragen. Das Brustmodell kann für Veranstaltungen gemietet werden.

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