Das überdimensionale Brustmodell

Die weibliche Brust (lat. Mamma) befindet sich anatomisch unter der Haut auf dem großen Brustmuskel und dem kleinen Brustmuskel, sie erstreckt sich dort von der zweiten bis zur siebten Rippe. Veränderungen in der Brust sind für viele Frauen ein Anlass zur Beunruhigung. Ist etwas "anders als sonst", entdecken sie es oft als Erste, zum Beispiel beim Eincremen, Baden oder bei der Selbstuntersuchung. Krankhafte Veränderungen der Brüste kann man durch Abtasten, genaue Betrachtung der Haut, Ultraschall, Mammografie, Magnetresonanztomographie und Gewebeprobenentnahmen feststellen.

Das Brustmodell zeigt

Gutartige Veränderungen

Das Brustmodell ist längs aufklappbar und stellt auf der rechten Seite bindegewebige Veränderungen wie das Fibroadenom dar, das rundlich, glatt und scharf begrenzt ist. Dargestellt wird zudem, wie sich Mikrokalk im Gewebe ausbreitet. Diese "Kalkherde" erscheinen im Röntgenbild als weiße Flecken und sind ein Zeichen für Umbauvorgänge im Gewebe.

Bösartige Veränderungen

Auch lassen sich bösartige (maligne) Veränderungen wie Zyste und Wächterlymphknoten am Modell identifizieren, wobei letzterer im oberen, äußeren Viertel der Brust, an der Achsel zugewandten Seite liegt.

Hier sitzt naturgemäß auch das meiste Drüsengewebe. Dem Status der Wächterlymphknoten (befallen oder nicht befallen) kommt in der Diagnostik und der weiteren Therapie von Brusterkrankungen eine besondere Bedeutung zu. Der Befund der Wächterlymphknoten lässt weitere Aussagen über die Metastasierung tumorartigen Gewebes zu. Das Brustmodell visualisiert außerdem Brustkrebs.